Gedankensplitter

Abschied – Stille – Trauer

Ich könnte mir vorstellen, daß einige darüber denken- so ein Blödmann. Was macht der für einen Zirkus – und alles nur wegen einem blöden Hund…..

Aber wer je in seinem Leben einen Hund hatte, einen, der auf Schritt und Tritt mitging, natürlich konnte man ihn nicht “überall” mit hin nehmen, – einen Hund der ein Stockwerk über der Tiefgarage schon spürte wenn ich heimkam, mir entgegen rannte, einen Freudentanz aufführte, selbst wenn ich nur eine halbe Stunde außer Haus war, der oder diejenige kann es nachvollziehen was man an so einem Freund verliert.

Zugegeben- die Vernunft und der Verstand muß auch in diesem Falle über den Gefühlen stehen. Trotzdem tut es weh, ein warmes treues Hundeherz zu verlieren. Noch dazu wenn er noch nicht einmal fünf Jahre erreicht hat und pumperlg´sund war wie wir zu sagen pflegen.

Ein Hund merkt sich jedoch von klein auf wer Steine nach ihm warf – und er vergißt nie. Jetzt hatte er durch einen dummen Zufall die Chance gehabt aus dem Fenster zu springen um sich genau am Hinterteil eines seiner Peiniger zu rächen….

In mir wirst du immer deinen Platz haben mein Freund, denn Deine Freundschaft war ehrlicher als manche Scheinfreundschaft  der Neidgesellschaft.

Mein Job - dich zu beschützenJep Boss, wird gemacht....

 Zum Friedhof

Facebook kommt in Europa

…. bekanntlich ja aus Irland. Sicher bin ich mir hier nicht ob ich es mit Iren oder doch eher mit Irren zu tun habe. Während man einen Beitrag verfasst ist man plötzlich abgemeldet und es erscheint ein Fensterchen, welches freudig mitteilt, dass man ein neues Passwort angefordert hätte.

Natürlich kann man jetzt böses denken und der Meinung sein die Gestapo samt allen Strachtlern und Strachtlerinnen sitzt einem samt dem BKA im Nacken, weil sie es nun einmal nicht gutieren, wenn man über sie “bitterböse Kommentare im FB” verfasst.

Flugs folgt man den Anweisungen mit Passwort zurücksetzen man bekommt einen Code muss ein neues Passwort eingeben und dann erscheint die Meldung wir wollen ganz sicher gehen, daß Sie es sind der diesen Account verwenden will. So – jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Ich geh ins Bad, überprüfe meine Visage im Spiegel, greife ins Portmonaie um den Ausweis zu sichten und tatsächlich…. ich könnte mir nicht vorwerfen, daß ich es nicht sei.

Nachdem der Code am Telefon nach einer Stunde immer noch nicht erscheint (per SMS versteht sich natürlich), tippt man auf das kleine blaue Linkelchen “Code erneut anfordern”. Jössas was hab ich angestellt. “Sie haben es zu oft in letzter Zeit versucht probieren sie es später wieder” Dazu sollte man 24 Stunden warten. Vermutlich fängt das Theater dann wieder von vorne an, denn man kann ja nicht erwarten daß ein Irrer English versteht, geschweige denn Deutsch von einem Tarrola….

So kam mir die Erleuchtung, dass, sofern ich auf meiner Seite einen Blog schreibe dies ja auch vollautomatisch auf FB veröffentlich wird. Nur – erreichen kann man mich halt nur noch wenn man direkt auf meiner Webseite die Kommentarfunktion nutzt, bzw. mir eine Email sendet…

Mein Gott – was soll´s . Vor drei Jahren wußten wir von FB und SN noch nicht einmal daß es existieren will.

Somit wünsch ich euch eben hier eine angenehme Nacht und ob direkt im Letsch´n Büachl meine Kommentare stehen oder hier…. das ist gleich viel als würde in China ein Sack Reis umfallen.

Was dann ?

Eine ewig geltende Frage ist der Text eines Schürzenjäger Liedes. Es wäre schön, wenn Menschen sich dessen mehr bewußt wären…

Und wenn der Mond nicht mehr scheint,
dein Kind nur noch weint, was dann ?
und wenn kein Vogel mehr singt,
kein Lied mehr erklingt, was dann ?
und wenn der Wind nicht mehr weht,
Freunde dann ist es zu spät!

strophe:

und Wenn der Mensch nicht mehr lacht
weil ihm nichts Freude macht, was dann ?
und wenn dich niemand mehr liebt
weil die Dunkelheit siegt, was dann ?
ja wenn dich nichts mehr bewegt
Freunde dann ist es zu spät !

Refrain:
die Erde ist uns nur geliehen
die Tiere die Pflanzen das Licht
diese einzige Welt die uns allen gefällt
zu erhalten ist unsere Pflicht.

strophe:

und wenn kein Wasser mehr fließt
keine Blume mehr sprießt, was dann ?
und wenn die Sterne verblassen
die Menschen sich hassen, was dann ?
wenn sich kein Rädchen mehr dreht
Freunde dann ist es zu spät!

Refrain …..

Strophe :

und das Kind sieht dich an
fragt was habt ihr getan, was dann ?
wo grüne Wiesen umfangt
siehst du heute nur Sand, nur Sand !
ja wenn kein Baum mehr steht
Freunde dann ist es zu spät!

Freunde dann ist es zu spät !

Geschüttelt und gerüttelt

Ist ein hexend GUTER MEISTER -
oft beschwört mit MUT ER GEISTER -
endlich aus dem HAUS GEEILT?
Wird die Sehnsucht AUSGEHEILT?

Will für eine STUND’ ERWECKEN
Geister mit dem WUNDERSTECKEN.
Sei, du alter BESEN, WILLIG -
bist als Diener-WESEN BILLIG.

Hab’ zwei Beine, DEINEN KOPF -
doch du hast noch KEINEN TOPF.
Nimm dort unterm BETT DIE VASE,
die vergaß, ich WETT´, DIE BASE.

Und nun komm’, du RUNDER WICHT,
und für mich ein WUNDER RICHT’!
Treib’ in höchstem GRAD ES BUNT,
Wasser schütt’ in BADES GRUND,

schütt’ es in das REINE BECKEN,
will dort meine BEINE RECKEN.
Wasser, du mein GUTER, FLIESSE
und sich dort als FLUT ERGIESSE!

Sieh’, er eilt, mein GOTT, ZUM FLUSSE,
kehrt zurück schon, FLOTT, ZUM GUSSE!
Wie er mit der KANNE WALLT,
gießt sie in die WANNE, KALT.

Jede Schale, TASSE – VOLL,
dass ich es kaum FASSE – TOLL!
Steh’, das ist mein WILLE, STEHE!
Doch er steht nicht STILLE, WEHE!

Bin am ganzen LEIBE BLASS. Steh’,
hör auf, jetzt BLEIBE, LASS!
Willst nicht mein GeSTAMMEL HÖREN -
kann dich nichts, du HAMMEL, STÖREN?

Stürzen auf mich HUNDERT WASSER,
werd’ ich, was nicht WUNDERT, HASSER.
Jetzt erfasst mich BLINDE WUT,
schrei’ in alle WINDE: BLUT!

Höre, der geWALT’GE BESEN
bist du nunmehr BALD GEWESEN!
Will dich wie zum SPASSE HALTEN
und dich, den ich HASSE, SPALTEN.

Seht, er kommt als NASSER WIEDER -
schlag’ dich samt dem WASSER NIEDER,
hack’ dich in zwei TEILE! – HA!
Beide steh’n als HEILE DA!

Herr, zu dem ich SUCHEND FLEHE,
sieh doch, was ich FLUCHEND SEHE:
Diese beiden TÄTERSTÜCKE
schleppen fort in STETER TÜCKE,

zwei sinds, die nun FLÜSSE GIESSEN,
zwei sinds, deren GÜSSE FLIESSEN,
beide tragen zu der SCHWELLE WILD
Wasser, und die WELLE SCHWILLT.

Sollt ihr länger SCHLEPPEN DÜRFEN?
Wer soll das, ihr DEPPEN SCHLÜRFEN?
Ach! Da kommt der WUNDERTÄTER,
nun gibts wohl ein THUNDER-WETTER.

Ja, ich will dir SAUBER ZÜNDEN!
Das kommt von den ZAUBERSÜNDEN.
Nehmet an ein BIEDER WESEN!
Hört mein Wort: Seid WIEDER BESEN!

Sag’s mit festem MUTE: GEISTER,
euch ruft nur der GUTE MEISTER!
Geister, ihr (im LICHT-MEER) NASSEN,
könnt’ ihr mich denn NICHT MEHR LASSEN?!.

Anders als andere

nun gut – es ist ja nicht so, dass sie die einzige wäre. nein, – da gab es doch schon einige welche, die lange vor ihr da waren. aber ich nenne es mal  dieses “bewußte” erleben des heran wachsens von so einem jungen individuum.

das anschleichen an mutti um ihr dann mit aller kraft und gewalt, die noch geschlossenen augen aufzureißen um mit kräftiger stimme zu fordern: “mama – aufstehn, draussen ist es hell – komm auf, ich will kakao” das hat schon was. hier wird man automatisch, ohne dass man damit gemeint ist, einen halben meter über der matratze wach, in der erkenntnis, dass es ja eigentlich erst viertel vor sieben ist und man noch genug zeit hätte um sein nickerchen fortzusetzen.

aber seit zwei wochen hat sich alles geändert. mutti geht ausser haus (weil seit neuestem können ja auch väter in den karrenz gehen) und man hört nichts mehr. mucksmäuschenstill. nur der fernseher läuft  und man hört der zeichentrickfiguren markerschütterndes gekreische.

und genau genommen fragt man sich da natürlich als frisch karrenzierter vater, – mache ich was falsch? mag mich mein kind nicht?

irrtum- es schont mich. es sagt mir bleib noch liegen papa du bist ja schon alt…. aber hallooooo? – das von einer dreijährigen? sobald ich aber dann meinen inneren schweinehund überwunden habe und fix und fertig (mit anziehen und frühstück machen- was dachtest du denn?), dann geht es richtig rund im haus. dann darf man plötzlich so gar nicht mehr, – wenigstens ein bisschen, alt sein.

auch wenn sie dann manchmal am tag ein teufelchen ist, wenn ihre zeit gekommen ist, dann ist sie einfach der reinste engel…..

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Gedankensplitter

in Gedanken …..

vorm Stationsgebäude,
einsam auf der Bank ich saß,
um die Wartezeit zu kürzen,
ich in einem Buche las.

Dann und wann hob ich den Blick,-
doch viel zu sehen gabs da nicht,-
nur ein großer Lastenheber,-
stand am Gleis,- im Abendlicht

Doch auf einmal blieb mein Blick
auf ihm haften,- wie gebannt,-
TRAGKRAFT 1000 Tonnen,-
las ich an des Hebers Wand.

Diese harmlos kurze Aufschrift
schreckte mich aus meiner Ruh,-
eine Frage mich durchzuckte,-
wieviel Tragkraft, HERZ hast du ?

wieviel Tragkraft für des Lebens Müh und Kraft und Weh und Leid…….
wieviel Tragkraft für des nächsten Herzens Ungerechtigkeit.

Für ein liebes Wort…ein Lächeln….
für den Hohn und Spott der Welt….
wieviel Tragkraft für den nächsten…
wenn er strauchelt…wenn er fällt?                                                                                                    Jeden Herzschlag wert.....

Und es war in den Minuten,-
ernster Selbstprüfung mir klar,-
wie oft Tragkraftmangel Ursach
mancher Niederlage war.

Und aus meinem tiefsten Herzen,-
stieß ein Seufzer himmelwärts
Vater,- rüste aus mit Tragkraft
deines schwachen Kindes Herz

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